Dienstag, 31. März 2020

Special Edition: Die besten Strände der Welt - Die Sieger, Plätze 5 - 1


So, ihr lieben, es geht weiter. Ein paar Tipps wurden ja abgegeben, zu finden sind sie in den Top 5, aber Platz 1 war ganz am Ende doch noch dabei.
Platz 5: Französisch Polynesien – Bora Bora
Ja, auf Platz 5 hat es die Insel der Träume geschafft, doch meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Einen richtig geilen Traumstrand hat Bora Bora nicht, auch wenn das türkisfarbene Wasser natürlich der Hammer ist. Die meisten kleinen Strände sind Privatstrände der Hotels, wobei die meisten ja aus Wasserbungalows bestehen, wodurch keiner einen Strand braucht. Die Bungalows finde ich im Übrigen auch nicht so toll, wer da tolle Fantasien hat und ausleben möchte, muss definitiv exhibitionistisch veranlagt sein, bei all den Booten, die da die ganze Zeit vorbeifahren ;-)


Der Strand auf dem Bild oben sieht auf den ersten Blick toll aus, endet aber auch schon wieder hinter der Kamera. Die Ameisenstraße, die mein Handtuch kreuzte, machte das Stranderlebnis auch nicht vollkommen.


Die beiden anderen Bilder sind vom einzigen Public Beach, der war schön, aber eben nicht rekordverdächtig. So war der Sand dazu schon mal viel zu grob.
Bora Bora (9.-11.2.20)


Platz 4: Indien – Havelock (Andamanen)
Der Strand mit dem klangvollen Namen „Beach Number 7“ schafft es bei mir auf Platz 4. Grund für den Namen: Auf Havelock, einer kleinen Insel der Andamanen, sind die Strände schlicht und ergreifend durchnummeriert. Offizieller Name: Radhanagar Beach. Ein Traum aus Sand und Palmen weit weg vom indischen Festland und Chaos, deutlich näher an Thailand.



Warum schafft der es nur auf Platz 4? Leider darf man an diesem Strand immer nur in Richtung Meer kucken. Auf der anderen Seite liegt unglaublich viel Müll. Ansonsten könnte man die Plätze 1-4 aber auch anders sortieren, hier war die Entscheidung schon sehr schwierig.


Trotzdem, ein richtig toller und sehr leerer Strand. Die meisten Touristen sind Inder und die sind im Wasser dank nicht vorhandener Schwimmkünste besonders lustig anzusehen…

Platz 3: Jamaica – Port Antonio

Kommen wir also zu den Treppchenplätzen. Eigentlich sind das hier zwei Strände, die sich aber stark ähneln, beide im Nordwesten Jamaicas beim vielleicht tollsten Hostel der Welt, dem Germaican Hostel. Der erste Strand ist der Winnifred Beach, eine kleine Bucht, frei zugänglich, dafür unter Umständen mit aufdringlichen jamaikanischen Verkäufern (oder Schnorrern) bevölkert.


Als wir dort waren, war er aber erfreulich leer. Dasselbe gilt für den Frenchmans Cove. Der kostet 10$ Eintritt (ich glaube, das waren US-Dollar, denn jamaikanische wären umgerechnet nicht mal 1€…). Dafür bleiben einem aber definitiv die nervigen Rastamen erspart (sorry, meine Erfahrungen mit den meisten waren nicht so gut…).


Vor allem in Kombination mit dem geilen Hostel, der super Gemeinschaft dort und den echt besonderen „Tourangeboten“ hält man es dort problemlos ein paar Tage aus.
Port Antonio (29.8-31.8 und 4.-8.9.2015)

Platz 2: Tansanina – Sansibar (Paje)
Es war definitiv der Strand, den ich in meinem Leben am meisten genossen habe. Nach einer Woche Kilimajaro hatte ich Erholung auch bitter nötig. Aber der Strand von Paje ist auch einfach ein Traum. Kilometerweit nur weißer Sand und Palmen, dazu schöne gemütliche Strandbars und kleine Restaurants, keine Hotelbunker und reichlich Platz, um den Liegenbesetzern zu entgehen.


Dazu bietet der Strand reichlich Aktion, man kann Kitesurfen, es gibt aber auch Tauchschulen, eine eher seltene Kombination. Die Sache mit dem Kiten hat nur wieder den Nachteil, dass einem ab Nachmittag der Sand um die Ohren fliegt, der richtige Zeitpunkt für eine der schönen Strandbars.


Gerade musste ich aber feststellen, dass mein tolles Hostel (garantiert auch Top 5) dort nicht mehr existiert. New Teddy’s Place ist anscheinend ein paar Kilometer Richtung Süden gezogen und heißt nur noch Teddy’s Place. Wobei der Strand dort vermutlich noch derselbe ist, denn ein Ende war da nicht in Sicht…



Hier kann man es definitiv einige Tage aushalten!
Sansibar (2.9.-7.9.2017)

And the winner is...

Platz 1: Panama – San Blas
Hm, ich hab lange überlegt, ob sie wirklich als „ein Strand“ durchgehen. Offiziell sind es eher so 365 Strände, denn angeblich gibt es eine Insel für jeden Tag. 300 davon sind unbewohnt und die sind definitiv der Traum von Strand schlechthin. So wie man sich die klassische einsame Insel vorstellt: Ein klitzekleines Eiland, in der Mitte Palmen, außenrum Sandstrand, umgeben von türkisblauem Wasser.


Nicht ein Hotel weit und breit, nicht eine Poolliege oder gar ein Pool. Man kommt nur per Boot hin und auf dem lebt/haust man auch. Schwer erreichbar und dementsprechend eben auch so leer. Nachts hab ich an Deck geschlafen, früh bin ich aus dem Schlafsack ins Meer gesprungen und zu einer der Inseln geschwommen, am Strand war kein Mensch. Das ist ganz klar meine Nummer 1!!!




Ok, die Überfahrt von dort nach Kolumbien bräuchte ich jetzt nicht nochmal, vielleicht kann man die Inseln auch buchen ohne danach den Ozean überqueren zu müssen ;-)

1 Kommentar:

  1. Oh man die sehen ja super aus....aber dir fehlen eindeutig noch die Strände von Harris und Lewis...;-)

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